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Rolls-Royce Deutschland

Unternehmensprofil

Anschrift

Rolls-Royce Deutschland Eschenweg 11 / Dahlewitz
15827 Blankenfelde-Mahlow

Übersicht
Hauptsitz Blankenfelde-Mahlow (Deutschland)
Geschäftsfelder Luft- und Raumfahrt
Mitarbeiter mehr als 3.400
Nationale Standorte Dahlewitz bei Berlin, Oberursel bei Frankfurt/Main
Internationale Standorte in mehr als 50 Ländern weltweit
Website www.rolls-royce.com

Selbstporträt

Rolls-Royce, ein weltweit führender Anbieter von Antriebssystemen und Dienstleistungen zur Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft, hat sich in den globalen Märkten zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie stark positioniert.

 

Basierend auf dieser Strategie verfügt das Unternehmen heute über eine breite Kundenbasis, bestehend aus über 500 Fluggesellschaften, 4.000 Betreibern von Hubschraubern, Geschäfts- und Nutzflugzeugen, 160 Streitkräften, über 4.000 Marine- und Schifffahrtskunden einschließlich 70 Seestreitkräften und Energiekunden in fast 120 Ländern. 54.000 Gasturbinen von Rolls-Royce sind weltweit im Einsatz.

 

Rolls-Royce beschäftigt in seinen Konstruktions- und Verwaltungsbüros, Fertigungs- und Service-Einrichtungen in mehr als 50 Ländern insgesamt über 39.000 qualifizierte Fachkräfte – darunter mehr als 11.000 Ingenieure.

 

An den beiden deutschen Standorten beschäftigt Rolls-Royce insgesamt mehr als 3.400 Mitarbeiter – darunter mehr als 800 Ingenieure. Auf den Gebieten der zivilen und militärischen Luftfahrt sowie im Schiffstechnik-Bereich leisten die deutschen Spezialisten einen wesentlichen Beitrag zur Technologieführerschaft von Rolls-Royce. Der Jahresumsatz 2010 von Rolls-Royce Deutschland betrug 1,097 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand von Rolls-Royce Deutschland entspricht mehr als drei Jahresumsätzen.

 

Am Standort Dahlewitz bei Berlin befindet sich die Entwicklung und Endmontage aller BR700 Triebwerke. Die Erfolgsgeschichte der Triebwerke dieser Baureihe spiegelt sich in mehr als elf Millionen akkumulierten Betriebsstunden wider. Als Kompetenzzentrum für Zweiwellentriebwerke ist der Standort Dahlewitz außerdem für die Triebwerksbaureihen Tay, Spey, Dart und IAE V2500 verantwortlich. Insgesamt unterstützt Rolls-Royce Deutschland weltweit circa 5.000 im Dienst befindliche Triebwerke.

 

Die Triebwerke der BR700 Familie sind die ersten deutschen zivilen Strahltriebwerke mit internationaler Zulassung. Sie zeichnen sich durch niedrige Betriebskosten, hohe Wartungsfreundlichkeit und ihre einzigartige Umweltverträglichkeit aus. Das Rolls-Royce BR710 ist das einzige Triebwerk der Langstrecken-Geschäftsreiseflugzeuge Gulfstream G500 und Gulfstream G550, des Bombardier Global Express XRS und Global 5000. Die hundertsitzige Boeing 717-200 wird von zwei Rolls-Royce BR715 Turbofans angetrieben.

 

Das BR725 ist das modernste Produkt aus der BR700-Triebwerksfamilie. Mit seinen fortschrittlichen Technologien und herausragenden Leistungsparametern setzt es neue Standards bei Antrieben im Top-Segment von Ultra-Langstrecken-Geschäftsreiseflugzeugen. Das BR725 treibt die neue Gulfstream G650 an, die 2012 in Dienst gestellt wird.

 

Im Jahr 2005 verlagerte Rolls-Royce die Verantwortung für das IAE V2500-Programm, dessen Technologie-Management, Endmontage und Test nach Dahlewitz. Das V2500 ist ein Zweiwellen-Triebwerk für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge und wird im Airbus A319, A320 und A321 sowie im A319 Corporate Jet eingesetzt.

 

Das Rolls-Royce Mechanical Test Operations Centre (MTOC) ist das Versuchszentrum des globalen Rolls-Royce Konzerns zur Prüfung und Bewertung des mechanischen und strukturellen Verhaltens von Gasturbinenkomponenten.

MTOC bietet umfangreiche Testfähigkeiten für heutige und künftige Triebwerksprogramme während ihrer Entwicklungs-, Produktions- und Inbetriebphasen bereit. Bis zu 40 verschiedene Tests können in dem 7000 Quadratmeter großen Testzentrum durchgeführt werden, so zum Beispiel Schleudertests, Betriebsfestigkeitstests, Vibrationstests und Materialtests.

 

Der Standort Oberursel bei Frankfurt am Main hat sich im Rolls-Royce Konzern als anerkannter Produktionsstandort etabliert. Mit modernster Fertigungstechnologie werden dort High-Tech-Komponenten für zahlreiche Rolls-Royce Triebwerksprogramme hergestellt. Der Standort ist zudem Instandhaltungs- und Wartungszentrum für Kleingasturbinen für zahlreiche militärische und zivile Anwendungen. Auch die RTM322-Triebwerke für die NH90-Hubschrauber der Bundeswehr werden in Oberursel instandgesetzt und betreut.

 

Rolls-Royce Deutschland ist maßgeblich an deutschen und europäischen Technologieprogrammen zur Entwicklung noch effizienterer und umweltverträglicherer Triebwerke beteiligt und kooperiert mit zahlreichen deutschen Forschungseinrichtungen, darunter viele Universitäten und auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Mit der BTU Cottbus, der TU Dresden, TU Darmstadt und der Universität Karlsruhe hat Rolls-Royce seine Zusammenarbeit bereits in Form von universitären Technologiezentren (UTC) langfristig institutionalisiert. Die UTCs arbeiten auf der Basis eines langfristigen, finanziell abgesicherten Konzepts, wodurch eine kontinuierliche Forschungsarbeit gewährleistet wird.

 

Weitere Informationen im Internet:

Rolls-Royce Group:                        http://www.rolls-royce.com

Rolls-Royce Deutschland:            http://www.rolls-royce.de